Historie der Wilhelmshavener Senfmanufaktur

 

Die Wilhelmshavener Senfmanufaktur hat ihre Wurzeln in der Senfmühle Oldenburg, die vom Senfmüller Detlev Grunwald in Oldenburg betrieben wurde.

Bereits in den 1970er Jahren experimentierte der Senfmüller Grunwald mit gemahlenem Senfkorn und schuf eigene Senfkreationen. Sein Hobby führte Anfang 2000 zum Nachbau einer Windmühle in Oldenburg, in der er auf historischen Mühlsteinen Senfkörner mahlte und Oldenburger Mühlensenf herstellte. Die Senfherstellung in der Windmühle wurde im Laufe der Jahre eingestellt und der Senf in der Senfonie in Oldenburg, zuerst im Stadtteil Osternburg, später in Donnerschwee hergestellt und verkauft. Der Senfmüller schied aus dem aktiven Berufsleben aus, seine Frau führte das Geschäft mit Unterstützung einiger Mitarbeiterinnen alleine weiter.

Aus Altersgründen und auch durch Auslaufen eines langfristigen Mietvertrags stand Ende 2015 die Aufgabe der Manufaktur im Raum. Diese Manufaktur aufzugeben, kam jedoch für die Familie nicht infrage. Sohn und Enkel, wohnhaft in Wilhelmshaven, planten eine Weiterführung des Unternehmens und holten den Senf an die Küste.

Frau Grunwald nahm in neuen Räumlichkeiten mitten im Südstadtkiez in der Wilhelmshavener Südstadt den Betrieb im Mai 2016 wieder auf, und seitdem arbeiten bereits drei Generationen am Küstensenf, der mittlerweile als regionale Spezialität über die Grenzen unserer Region beliebt und bekannt ist.

 

 
Logo der Senfmühle Oldenburg, hier mit dem Schriftzug der Wilhelmshavener Senfmanufaktur